Mehr Geld verdienen – Teil 2: Was ist deine Gegenleistung?

In der vergangenen Woche habe ich die kleine Serie “Mehr Geld verdienen” gestartet. Als Vorlage dienen dabei die sechs Schritte, die Napoleon Hill in seinem Buch “Denke nach und werde reich” vorgibt. Heute geht es mit Teil zwei weiter.

In den meisten Fällen kommt Geld nicht vom Himmel gefallen, sondern es ist eine Gegenleistung notwendig. Wie sie aussieht, kannst du ganz alleine für dich entscheiden. Wozu ich bereit bin, erfährst du jetzt.

Meine Unabhängigkeit, deine Finanzen

Ich will Ordnung in mein Leben bekommen, unabhängig sein und das unternehmen können, wozu ich Lust habe. Damit mir das gelingt, habe ich Ende Oktober des vergangenen Jahres diesen Blog ins Leben gerufen.

Nach und nach möchte ich hier eigene Produkte anbieten und verkaufen. Natürlich haben sie alle in irgendeiner Form mit dem Thema Geld zu tun und sollen dir helfen, dass du ebenfalls ein besseres Verhältnis zu deinen Finanzen bekommst und unabhängig wirst.

Ich möchte dich darin unterstützen, endlich das oft ungeliebte Thema Finanzen anzupacken, Ordnung zu schaffen und dir helfen, dein eigenes Geld zu verdienen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es leicht ist, dies dem Partner zu überlassen, aber damit kommst du nicht weiter.

Wenn`s schlecht läuft, stehst du nämlich irgendwann vor dem Nichts.

Die Arbeit erledigt sich nicht von alleine

Zum einen schreibt sich der Blog aber nicht alleine, zum anderen kaufe ich meine Produkte nicht im Supermarkt, sondern stelle sie selbst her. Was sich relativ locker flockig anhört, nimmt viel Zeit in Anspruch.

Ich habe zwar den Vorteil, dass ich mir meine Arbeitszeit als selbstständige Texterin frei einteilen kann, trotzdem ist mein Tag nur genauso lang wie deiner.

Ich liebe es, an meinem Business zu arbeiten, bei meinem Brötchenjob hängt meine Laune vom jeweiligen Auftrag ab.

Da ich meinen Fokus aber sowieso eindeutig auf mein eigenes Business lege, arbeite ich im Brötchenjob nicht übermäßig viel – so viel, dass meine Kosten gedeckt sind.

Halbtagsstelle: Bloggen

Die Nachmittage verbringen ich mit Blogbeiträgen und Ebook schreiben, Social Media, Projekte planen und vorbereiten, Blogpflege und anderen Dingen, die rund um den Blog anfallen. Pro Woche kommen so zwischen 15 und 20 Stunden für mein Business zusammen. Und das seit nun acht Monaten.

Das meiste davon macht mir tierisch Spaß und motiviert mich, immer weiter zu machen, manche Sachen sind weniger lustig.

Die Kosten versuche ich, niedrig zu halten. Wie viel ich ausgebe, habe ich in zwei Gastartikeln bei Sandra Staub aufgeschrieben:

Sind alle Blogger reich? Über die Kosten beim Bloggen

Von der Pflicht zur Kür: Tolle Extras beim Bloggen

Ein langer Atem ist notwendig

Zum Glück habe ich schon vor dem Blogstart gelesen, dass Blogger ein bis zwei Jahre einplanen sollten, bis sie mit ihrer Website Geld verdienen und eventuell davon leben können.

Wie viel das bei mir sein soll, liest du hier in Teil 1 dieser Serie.

Im letzten Monat habe ich meinen ersten gesponserten Beitrag an Land gezogen, den du hier lesen kannst.

Mein Ebook “Sparen – der einzige Weg zu mehr Geld?” hat sich einige Male verkauft, dann hat es sich nicht mehr gut angefühlt. Ich habe es daher vom Markt genommen.

3 Punkte für meine Unabhängigkeit

Zusammengefasst sieht meine Gegenleistung so aus:

  • Ich verdiene im Brotjob weniger, um mich dem Aufbau meines Blogs und den Produkten widmen zu können.
  • Jede Woche stecke ich bis zu 20 Stunden in meinen Blog. Nicht immer spaßig, teilweise läuft es unter dem Motto “Nützt ja nix.”
  • Die Kosten für meinen Blog sind zwar gering, aber vorhanden. In der Zukunft steigen sie sicherlich noch, wenn ich weitere Produkte an den Start bringe.

Um von meinem Blog leben zu können und mir im nächsten Schritt meine Unabhängigkeit aufbauen zu können, brauche ich noch ein paar mehr Produkte. Es wird also erst einmal so weitergehen.

Da mir der Blog aber echt super viel Spaß macht und ich noch viele Ideen im Kopf habe, die ich umsetzen will, freue ich mich tierisch auf die nächsten Monate und Jahre – selbst wenn es anstrengend wird.

Nun bin ich gespannt, was deine Gegenleistung ist, damit du dir deine Träume verwirklichen kannst. Schon kleine Schritte helfen dir, dein eigenes Leben zu leben.

Schreib mir jetzt in die Kommentare, welche du gehst. 

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5 Comments

  1. Claudius 7. Juli 2015 at 16:23

    Hallo Linda,

    bei mir ist es nicht Beruf und bloggen, sondern Studium und bloggen. Ich “opfere” einen großen Teil meines Studentenlebens um nebenbei etwas aufzubauen und Ich muss sagen, dass lässt sich ganz gut umsetzen. Es macht mir Spaß und Ich fühle mich nicht so, als würde Ich etwas versäumen.
    Natürlich macht es manchmal auch keinen Spaß und man muss erstmal ein wenig Geld investieren aber das ist nunmal die Gegenleistung. 😉

    Gruß,

    Claudius

    1. Linda 8. Juli 2015 at 7:07

      Hallo Claudius,
      jo, dein Studium ist das gleiche wie bei mir der Job.
      Wenn wir das Gefühl hätten, etwas zu versäumen, fände ich das schlimm. Dann wäre es sicherlich nicht der richtige Weg 🙂
      Eher denkt mein Umfeld teilweise so, dass ich dadurch was verpasse …

      Lieben Gruß
      Linda

  2. Mehr Geld verdienen - Teil 3: Der genaue Zeitpunkt - MyMoneyMind 13. Juli 2015 at 9:45

    […] Teil 2 der Serie: Welche Gegenleistung willst du dafür erbringen? […]

  3. Mehr Geld verdienen - Teil 4: Der Plan - MyMoneyMind 17. August 2015 at 15:53

    […] Teil 2 – meine Gegenleistung: Bloggen, bis der Arzt kommt. […]

  4. Yes we can 14. Oktober 2016 at 5:26

    Ich invesestiere gern in etwas das Zukunft hat und ich nicht das Gefühl habe das letzte Arschloch zu sein (wie in anderen Firmen mit meinem super Glück). Ich bin gewillt mein Blut und Schweiß reinzustecken bis meine Finger rauchen (Kopf raucht schon lange) und ich denke das wir noch gut zusammenarbeiten werden.

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