Wieso ich es okay finde, keine Vision zu haben

Wie ist das eigentlich für dich, wenn dich jemand nach deinem großen Ziel fragt und du hast keine Antwort?
Und wie fühlt es sich an, wenn um dich herum deine Kollegen und Vorbilder von ihren großen VISIONEN sprechen und du keinen Plan hast, wie so eine Vision für dich aussehen könnte?

Ich sag dir, wie das für mich war.

Ein großes Ziel hatte ich nie. Es war eher ein Gefühl, das in mir war, dass noch mehr möglich sein muss in meinem Leben. Ein konkretes Ziel hatte ich nicht. Das war ok für mich.

Aber wenn Menschen, die schon ein paar Schritte weiter waren als ich, von ihrer großen Visioooooon geschwärmt habe, habe ich mich schlecht gefühlt.

Ich hatte keine Vision.
Was soll das überhaupt sein, so eine Vision?
Wie gut wäre meine Vision, wenn ich nicht die Welt retten wollte?
Was könnte meine Vision sein?
Wieso verdammt habe ich keine Vision?
Bin ich nicht gut genug?

Anstatt einer Vision oder einem Ziel entgegenzugehen, habe ich immer mehr davon gemacht, was mir richtig viel Spaß macht.
Immer weiter.
Schritt für Schritt, manchmal auch nur ein Schrittchen.

Und nach einigen Jahren dieser Schrittchen in Richtung Spaß und Freude merke ich jetzt, dass es Scheiß egal ist, ob du eine Vision hast oder nicht.
Denn was nützt dir die beste Vision, wenn du nicht umsetzt und vorangehst?

Zerbrich dir nicht den Kopf darüber.

Mach das, was dich erfüllt – und davon immer mehr.

Vielleicht kommst du dann irgendwann an einen Punkt, wo du dich mit leuchtendem Herzen in einer Situation wiederfindest und dich aufgeregt fragst:

“Hmmmm, ist DAS vielleicht der Grund, worauf ich in den letzten Jahren unbewusst hingearbeitet habe?
Bin ich dafür auf der Erde?
Ist das tatsächlich meine Aufgabe?”

Dann hat dich deine Vision gefunden. 🎈

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