Monat: Dezember 2016

Genuss pur beim High Tea im Hotel Atlantic Kempinski in Hamburg

Nachdem ich im Sommer meinen ersten stilechten Afternoon Tea genossen habe, bin ich auf den Geschmack gekommen. Die Wahl für den nächsten Besuch fiel nicht schwer: Das Hotel Atlantic Kempinski in Hamburg sollte es sein! Unter dem Namen High Tea lädt das 5-Sterne-Hotel seine Gäste ein.

Für meine Kollegin und Freundin Christina  hatte ich dort einen Platz reserviert und mich gespannt auf den Weg gemacht.

Und ich wurde nicht enttäuscht!

Zur Begrüßung habe ich ein Glas köstlichen Champagner getrunken, Christina hat einen alkoholfreien Fruchtcocktail genommen.

Erstmal haben wir es uns in den bequemen Sesseln gemütlich gemacht, Neuigkeiten ausgetauscht und ein paar Schluck aus unseren Gläsern genommen.

Alkohol war natürlich nicht die einzige Flüssigkeit, die wir an dem Nachmittag zu uns genommen haben. Im High Tea inklusive ist ein Kännchen Tee; wie fast immer habe ich mich für Earl Grey entschieden.

Tagsüber und während der Arbeitszeit trinke ich Ostfriesen Tee, nach Feierabend und zum Entspannen meistens Earl Grey mit Milch und Zucker – köstlich.

Generell war die Lobby extrem gemütlich, das hätte ich nicht erwartet. Es war fast so, wie im heimischen Wohnzimmer zu sitzen.

Mir gegenüber stand der riesige Weihnachtsbaum, zur rechten war der Kamin, der im Laufe des Nachmittags angemacht wurde. Obwohl wir ein paar Meter entfernt saßen, konnten wir tatsächlich noch die Wärme des Feuer spüren.

Hotel Atlantic Kempinski Hamburg High Tea 3_opt

Du siehst, wir hatten allerhand zu gucken.

Nach kurzer Zeit kam die nette Bedienung und hat uns die leckeren Köstlichkeiten auf der Etagere serviert und erklärt.

Angefangen haben wir in der Mitte mit Toast mit

  • Gurkenscheiben
  • Lachs
  • Roastbeef

Alles lecker, aber Roastbeef war mein eindeutiger Favorit!

Anschließend ging es direkt mit den Scones weiter. Dazu hatten wir Erdbeer- und Orangenmarmelade sowie Clotted Cream (schmeckt, als wäre es Schlagsahne, die so stark geschlagen ist, dass sie fast Butter ist – aber nur fast). Was clotted Cream wirklich ist, liest du hier.

Neben den normalen Scones gab es auch hier eine kleine Auswahl: Scones mit Schokolade und Nüssen für Christina und moi.

Natürlich hab ich es mir nicht nehmen lassen und jeden Scone mit clotted Cream und Marmelade bestrichen. Wirklich köstlich! Mir läuft jetzt wieder das Wasser im Mund zusammen, wenn ich nur daran denke.

Danach war ich allerdings so satt (!), dass ich die letzte Station – Kekse – nicht mehr essen mochte. Da Christina immerhin noch daran denken konnte, Kekse zu essen, hat die Bedienung sie ihr eingepackt .

Sehr hübsch eingepackt sogar.

Insgesamt waren wir fast drei Stunden beim High Tea im Hotel Atlantic Kempinski in Hamburg. Es war lecker und gemütlich, wir haben uns toll unterhalten und einen schönen Nachmittag gehabt.

Zum krönenden Abschluss hat Christina an der Rezeption gefragt, ob wir uns ein Zimmer ansehen dürfen. Nicht nur eins, sondern gleich drei Varianten hat die nette Mitarbeiterin (aus Wien) uns gezeigt.

Das Standardzimmer, eine große Suite und ein mittleres Zimmer. Das mittlere Zimmer ist toll und hat genau die richtige Größe – mit Blick auf die Alster. Was gibt es Besseres?

Weil uns der High Team im Hotel Atlantic Kempinski in Hamburg so gut gefallen hat, ist unser nächstes Treffen schon geplant.

Hamburg, ich komme wieder!

Wenn du Empfehlungen für ein Hotel hast, in dem Afternoon oder High Tea angeboten wird, freue ich mich! Schreib`s mir gerne in die Kommentare.

Infos: Hotel Atlantic Kempinski Hamburg

Im Interview: Robert Kiyosaki über dein Geldmindset

Gelegenheiten wie diese gibt es nicht allzu oft! Der berühmte Autor, Investor und Unternehmer Robert Kiyosaki hat für Mymoneymind einige Fragen zum Thema Geldmindset beantwortet.

Ziemlich geil, oder?

Ich habe zwar nicht direkt mit ihm gesprochen, aber Alexander Oberenzer von www.finanzielle-intelligenz.at hat ihn getroffen und ihm meine Fragen ausgerichtet.

Der reiche und der arme Vater

Wenn dir der Name Robert Kiyosaki spontan nichts sagt, kennst du vielleicht seinen Bestseller “Rich Dad Poor Dad”. In diesem Buch schreibt er, wie er auf der einen Seite von seinem reichen Vater (dem Vater eines Freundes) und auf der anderen Seite dem armen Vater (seinem Vater) beim Heranwachsen beeinflusst wurde.

Du kannst in diesem Buch toll erkennen, wie stark sich dein Geldmindset verändert, wenn du entsprechend geprägt wirst. Robert Kiyosaki hat sich mental stärker von seinem reichen Vater beeinflussen lassen und es dadurch geschafft, sich ein Leben nach seinen Vorstellungen und mit viel Geld aufzubauen.

Da bietet es sich an, ihm einige Fragen zu seinem Geldmindset zu stellen.

Hier seine Antworten:

Waren Sie einmal an einem Punkt, als das Gefühl von Mangel und Angst vorgeherrscht hat?

Robert Kiyosaki war als Hubschrauberpilot im Vietnam-Krieg und hat dort beängstigende Situationen erlebt. Als er aus dem Krieg nach Hause kam, war er mittellos. In dieser Situation besuchte er seinen besten Freund, den Sohn von Rich Dad. Als er in die Villa dieser Familie kam, spürte er einen unglaublichen Mangel und Nichtigkeit.

Du siehst, auch Menschen, die heute viel Geld und ein gutes Geldbewusstsein haben, kennen Mangelgefühle. Aber von den schlimmen Erlebnissen in ihrem Leben haben sie sich nicht herunterziehen lassen.

Wichtig ist, dass sie nicht überhand nehmen, dass du immer weiter an dir arbeitest und du dich auf das Positive in deinem Leben konzentrierst.

Robert Kiyosaki

Warum haben viele Menschen Probleme mit ihrem Geldmindset?

In jedem von uns wohnt ein Poor Dad, der Angst hat, Fehler zu machen. Er ist geprägt von der Schule, wo Fehler rot markiert wurden und Strafen folgten.

Auch lebt in uns der Middleclass Man, der nach dem altem Motto lebt, Zeit gegen Geld zu tauschen und der anderen (Vorgesetzten) zu gefallen versucht. Immer brav das machen, was die anderen von dir wollen, ohne deinen eigenen Weg zu suchen und zu finden.

Diese Personen haben den limitierenden Satz „Nur keine Verantwortung übernehmen“.

Rich Dad hat wiederum Angst, sein Vermögen zu verlieren und plagt sich deswegen immer mit gewissen Sorgen herum, seinen Reichtum zu verlieren.

Welche Rolle spielt Dankbarkeit in Ihrem Leben?

Robert Kiyosaki empfindet eine tiefe Dankbarkeit, dass er Kim, seine Frau, treffen durfte und sie seine Frau, Partnerin und Wegbegleiterin ist.

Sie sei die tollste Frau, sie ist diejenige, die das Finanzwissen bei ihnen in die Realität umsetzt. Er ist zutiefst dankbar, dass sie beide schon über 30 Jahre glücklich verheiratet sind.

Geldmindset: Kann jeder lernen, reich zu denken?

Robert Kiyosaki ist 100 Prozent davon überzeugt, dass Menschen lernen können, reich zu denken und reich zu werden. Wir Menschen haben die göttliche Gabe der Vorstellungskraft erhalten.

Haben Sie eine bestimmte Morgenroutine? Wenn ja, welche?

Der Bestseller-Autor meditiert täglich und hört sich eine Motivations-CD an. In dieser Phase des Tages spielt die Power der ersten Morgenstunde eine wichtige Rolle, weil sie die Qualität des ganzen Tages bestimmt.

Robert Kiyosaki, wofür geben Sie kein Geld aus?

Für Zeitungen, Medien und Nachrichten.

Kiyosaki ist überzeugt, dass hier nichts Brauchbares zu finden ist, weil Medien sich mit Sensationsmeldungen überbieten nach dem Motto “Only bad news are good news”.

Solange er und Kim noch nicht finanziell frei waren, also die passiven Einnahmen höher als die Ausgaben waren, haben sie sich keinen Luxus gegönnt: Sie fuhren ein altes, schäbiges Auto und wohnten in einer kleinen Wohnung.

Vielen Dank an Robert Kiyosaki für die Beantwortung meiner Fragen!

Titelbild: Robert Kiyosaki, Richdad.com

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Robert Kyosaki Geldmindset

Erfolgsgeschichten mit Sebastian Prestele: Von ganz unten zum Erfolg mit Phuketastic

Vor ein paar Tagen hab ich ein Interview mit Sebastian Prestele geführt.

Sebastian hat die Seite Phuketastic.com, die größte deutschsprachige Phuket-Seite. Allerdings ist das kein typisches Gespräch über den Aufbau eines Blogs, sondern Geld steht eindeutig im Mittelpunkt.

Denn Sebastian hat durch einen Firmenbrand sein gesamtes Geld verloren, hatte einen Nervenzusammenbruch, war voll im Mangeldenken, hat nur aus der Angst heraus gehandelt – und spricht offen über seine Gefühle und Erfahrungen.

Wenn du ein bisschen Motivation brauchst, um zu sehen, was alles möglich ist, schau dir dieses Interview an.

Es lohnt sich!

Klick hier:

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Ganz einfach ich – 10 Fakten, die du von mir noch nicht kanntest

Wir schaffen uns unsere eigene Realität. Meine Welt sieht anders aus als deine. Das hat nicht nur damit zu tun, wie du aufgewachsen bist und welche Erfahrungen du gemacht hast, sondern auch damit, wie du heute in die Welt siehst.

Konzentrierst du dich aufs Positive und siehst den Sonnenuntergang, das Gänseblümchen im Backsteinpflaster oder den Hund, der dich beim Vorbeigehen ansieht?

Oder achtest du eher auf den Müll, der neben dem Mülleimer am Straßenrand liegt, ärgerst dich, dass die Sonne blendet oder siehst in jedem Hund ein bissiges Monster?

Deine Realität – meine Realität

Je nachdem ob du dich aufs Positive oder Negative fokussierst, gestaltet sich deine Realität – zum Guten oder zum Schlechten.

Durch deine Augen sieht die Welt also komplett anders aus als durch meine. Krass, oder?

Ich frage mich, wie du mich in deiner Welt siehst. Und wenn ich dich kennenlernen würde, würde ich wahrscheinlich einen anderen Menschen entdecken, als den der du glaubst zu sein.

Um dein Bild von mir ein bisschen vollständiger zu machen (oder zu zerstören, wer weiß?), erzähle ich dir heute ein paar Fakten über mich, die du so noch nicht wusstest.

Neudeutsch würde man dazu wahrscheinlich FunFacts sagen, also Spaß-Fakten. Fakten abseits von Schul- und Berufsausbildung.

Los geht`s – 10 Mal ganz einfach ich.

1# Bis ich 42 Jahre alt war, habe ich gedacht, ich bin faul. Seitdem ich mit Mymoneymind angefangen habe, weiß ich, dass das überhaupt nicht stimmt. Mich hat lediglich mein bisheriger Job nicht erfüllt.

2# Ich laufe gerne. Meistens mit Stöpseln im Uhr, um amerikanischen Business/Motivations-Podcasts zuzuhören. Beides gehört zu meinen Energiequellen, die ich brauche, um gut gelaunt und motiviert in den Tag zu starten.

3# Zu Handarbeiten habe ich ein zwiespältiges Verhältnis. Bei mir muss es schnell gehen und unkompliziert sein. Ich habe keinen Bock, mich lange einzuarbeiten und herumzufriemeln. Das führt allerdings dazu, dass Socken, die nach der Anleitung 40 Reihen lang sein müssen, am linken Fuß 35 und am rechten Fuß 43 Reihen lang sind. Und das, obwohl ich mich genau an die Anleitung gehalten habe…

4# Ich friere. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern ich bin eine echte Frostbeule. Ich bin nicht nur eine, sondern ich bekomme Frostbeulen. Kein Witz.

Seit ein paar Jahren habe ich regelmäßig im Winter für zwei, drei Monate Frostbeulen an der Hand. Echte Frostbeulen, vom Arzt diagnostiziert.

5# Nicht nur die Hände frieren, sondern auch die Füße. Darum trage ich zum Einschlafen selbstgehäkelte und gefilzte Schlafsocken. (siehe Punkt 2#)

6# Ich höre keine Musik. Es gibt nur ein paar Lieder, die ich wirklich toll finde, ansonsten bleibt mein Radio aus. Ich habe nicht einmal eine eigene Anlage. Ich brauche meine Ruhe und zwar viel davon.

7# Ich bin gerne alleine. Oder anders gesagt: Es gibt nicht viele Menschen, mit denen ich gerne viel Zeit verbringe. Das engt mich total ein, ich werde aggressiv und flippe irgendwann aus.

8# Ich esse kaum Fleisch. Zwischen 20 und 30 war ich Vegetarier, irgendwann auch mal vegan. Heute esse ich nur selten Fleisch, einfach weil mir Gemüse besser schmeckt.

9# Ich hasse regelmäßig wiederkehrende Termine. Ehrlich! Aus diesem Grund war ich noch nie bei Bofrost Kunde. Ich könnte kotzen, wenn ich daran denke, dass der alle drei Wochen vor meiner Tür steht und mich fragt, ob ich etwas brauche. Nein, danke!

Aus dem gleichen Grund mache ich Frisörtermine nur spontan. Eine Behandlungsserie beim Heilpraktiker habe ich nach einigen Terminen abgebrochen. Zwei Termine in Folge sind ok, alles andere nervt. Wahrscheinlich schränkt es mich zu sehr in meiner Freiheit ein. Schon jetzt, wo ich darüber schreibe, merke ich, wie es in meinem Magen grummelt, hahaha.

10# Bis 2014 habe ich Anglizismen verabscheut. Sobald jemand irgendetwas halb Englisches benutzt habe, habe ich abfällig gedacht: “Pfft, so ein scheiß Wort, kann der nicht deutsch reden?!”

2014 kam Mymoneymind (pfft!) und ich habe meine Vorliebe für amerikanische Podcasts entdeckt. Seitdem versuche ich, mich mit Anglizismen einigermaßen zurückzuhalten. Shit happens.

Das bin ich. Ganz einfach.

Mit diesem Beitrag bin ich dem Aufruf von Karin Wess gefolgt, an ihrer Blogparade #ganzeinfachich teilzunehmen.